Die Idee

Projekt Gnomenweg Schwarzenburg

Um der Gemeinde Schwarzenburg und der Region/dem Naturpark Gantrisch einen Teil der  künstlerischen Publikumsattraktion Gnomengarten zu erhalten, wurde das Projekt 2014  durch den Vorstand des ehemaligen Vereins Gnomengarten initiiert. Unter der Trägerschaft des neuen Kunstvereins und zusammen mit Interessierten und hiesigen Institutionen konnte nun der Skulpturenrundgang Gnomenweg Schwarzenburg mit  Plastiken des Künstlers Jürg U. Ernst  aufgebaut werden. Er richtet sich an

  • Familien, Schulen, Kunstinteressierte
  • Vereine, Klassenzusammenkünfte, Betriebsausflüge usw.
  • Schwarzenburger Bevölkerung und Ausflügler aus der ganzen Schweiz

Er kann auch als kreatives Auflockerungsmodul für Teilnehmende von betrieblichen Veranstaltungen, Seminaren und Vorträgen usw. besucht werden.

Die Figuren symbolisieren Offenheit und humorvolles Quer­denken und regen die Fantasie der Besucherinnen und Besucher des Skulpturenrundgangs an.

Der Gnomengarten Schwarzenburg 2000-2015

Der von Jürg U. Ernst aufgebaute Skulpturengarten umfasste Dutzende, bis zu sieben Meter hohe, Wasser spritzende, grollende, lichtblitzende und humorvoll inszenierte Skulpturen in einer kleinen Gartenanlage mitten im Dorf Schwarzenburg – ein „betoniertes Kabarett“. Etwa 25‘000 begeisterte Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz haben die Region in den letzten Jahren wegen dem „Geheimtipp“ Gnomengarten besucht. Im Herbst 2015 wurde der Gnomengarten aus verschiedenen Gründen geschlossen.

Jürg Ernst schweisst am Nessie

Jürg Ernst schweisst am Nessie

Eine Hommage an den Garten bildet die im Juni 2017 erschienene Kunstedition NARRENBÜHL  über den Gnomengarten und den Künstler Jürg U. Ernst. Die limitierte Kunstedition umfasst das Fotoalbum über den Gnomengarten Schwarzenburg von Jürg U. Ernst, die Dokfilm-DVD der Filmemacherin Miriam Ernst und eine CD mit fünf Gnomengartensongs des Liedermachers Dänu Brüggemann. Erhältlich zum Preis von CHF 50 bei Jürg U. Ernst, Milkenstrasse 18, Schwarzenburg oder in der Buchhandlung Schmiedgasse Schwarzenburg.

Pressespiegel zum ehemaligen Gnomengarten

Künstler-Portrait jürg U. Ernst

Jürg U. Ernst (Jahrgang 1950) ist gelernter Fotograf,  Absolvent der Kunstgewerbeschule in Bern und soziokultureller Animator IAP.

Von 1973 bis 1997 stellte er an über 40 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland seine Fotografien aus und machte mit verschiedenen Fotoinszenierungen und Happenings auf sich aufmerksam. 1985 eröffnete er ein eigenes Foto-Fachatelier in Schwarzenburg. Ab 1995 erweiterte er seine künstlerischen Ausdrucksformen mit Betonplastiken. 2000 bis 2015 baute er den skurrilen Gnomengarten auf.  2011 wurde er dafür mit dem Kulturpreis des Lionsclub Köniz geehrt. Neben dem aufwändigen Abbau und der Kreation von kleineren Betonskulpturen baut sich der Künstler ein neues „altersgerechteres“ Standbein auf: Acrylbilder, welche wie gewohnt hintersinnig sind und teilweise in skurrile Installationen münden.

Arbeitstechnik Betonplastiken – so entstehen die „Gnomen“

Die Skulpturen haben als Skelett ein Gerippe aus Armierungseisen. Diesem wird mit Drahtgeflecht die gewünschte Form gegeben. Diese Form wird mit einem Betongemisch oder mit Zementmörtel und Steinen aufgefüllt. Am Ende überzieht der Künstler in minutiöser Kleinarbeit mit einer speziellen Spachteltechnik seine Arbeiten mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht Zementmörtel.